Eine der bekanntesten Pokervarianten ist als Omaha Hold’em bekannt. Dieses Spiel ist unter Europäern sehr beliebt, wird allerdings auch in den Staaten genossen. Ein guter Weg das Texas Hold’em Ausbrennen zu verkraften, ist es Omaha Hold’em auszuprobieren. Das Spiel ist, ausser zwei wesentlichen Unterschieden, fast genau so wie Texas Hold’em. Den Spielern werden anstatt zwei Karten vier ausgeteilt und die Spieler müssen zwei und genau zwei dieser Karten benutzen um die beste Fünf- Karten Pokerhand zu bilden.
Da Spieler bei Ihrer Anordnung mehr Karten haben, sind die gewinnenden Hände gewöhnlicherweise stärker als die gewinnenden Hände bei Texas Hold’em. In diesem Sinne, beachten Sie, dass viele neue Omaha- Spieler sehr viel Geld verlieren, da Sie ihre Hände überbewerten. Während bei Texas Hold’em ein Ass- König auf einer Tafel von Ass- Neun- Sechs- Vier- Zwei eine starke Hand ist, verliert die gleiche Hand in Omaha gegen zwei Pair- Händen und Straights eine Menge Geld.
Omaha hat nicht einen allzu grossen psychologischen Faktor wie Texas Hold’em. Dem ist so, weil das Spiel überschaubarer ist. Enthält die Tafel ein Three-to-a-suit, besteht eine grosse Möglichkeit, dass jemand einen Flush hat. Psychologische Aspekte wie Bluffen sind bei Omaha von geringem Wichtigkeit.
Ehrlich gesagt bin Ich kein grosser Fan von Omaha, da die Vorteile, die man wahrscheinlich gegen einen Gegner hat, während man über eine starke Hand verfügt, nicht eindeutig sind. Zum Beispiel, nehmen wir an Ich habe eine Dame- Dame- Ass- Vier Hand und der Flop ist Dame- Acht- Sechs. Bei Texas Hold’em, habe Ich ein Starterzug- Griff jedem Gegener gegenüber, ohne Rücksicht auf das, was sie in ihren Händen halten. Bei Omaha jedoch, nehmen wir an mein Gegner hat Bube- Zehn- Neun- Sieben mit zwei verschiedenen Backdoor Flush- Möglichkeiten. Ich hab Ihn nicht im Griff und er hat zusätzlich an dieser Stelle einen leichten Vorteil über mich! Mit anderen Worten, es besteht eine grosse Chance, dass er seine Ziehung vollenden wird und deshalb ist eine Menge meines Eigenkapitals damit verbunden, dass die Tafel ein Paar enthält, damit Ich ein Full House machen kann. Mit solch einem Szenarium, warten viele gute Omaha- Spieler auf eine sichere Turn- Karte bevor der Pot gerammt und geblockt wird.
Die meisten Omaha Spiele werden mit Pot- Limit Wetten gespielt. Selten kann man ein Omaha- Spiel finden, welches No- Limit Wetten hat. Da inzwischen viele der Strategien darauf beruhen mit richtigen Ziehungen zurecht zukommen, würden No- Limit Wetten viel von dem Spielvergnügen ruinieren. Im Grunde könnten Spieler, die in der zweiten Einsatzrunde die beste Hand haben auf alles setzen und solche mit starken Ziehungen in vielen Situationen zum Aussteigen zwingen. Wie Sie sehen können, Omaha ist das Vergnügen eines Spielers. Die Grenzen sind klein und der Eindruck des Spieles kommt von der Begeisterung und Erwartung den Turn und River zu enthüllen.
Ich kenne mehr als nur ein paar Leute, die davon ausgehen, dass du diesen Artikel wohl nicht gelesen hast. Denn sie verdienen Summen im sechsstelligen Bereich indem sie das fehlende Wissen der Spieler über Konzepte, die in diesem Artikel erklärt werden, ausnutzen. In der Mitte und am Ende eines multi-table Turniers kann man viele Chips gewinnen, wenn man ein paar einfache Konzepte verstanden hat.
Antes Sind Gut
Viele weniger begabte Pokerspieler könnten ihr Spiel dramatisch verbessern, wenn sie sich darüber bewusst wären, welchen Einfluss die Antes auf ein Turnier haben. Es gibt einen enormen Unterschied zwischen 200/400 Blinds und 200/400/50 (50 steht für die Antes). Bei neun Spielern am Tisch sind 450 Chips von den Antes tot im Pott. Das gleicht einem Spieler der gelimpt ist. Ihr wisst ja, dass Limpen die Antithese von Aggression ist und Aggression bekanntlich bei Poker belohnt wird.
Die Blinds zu stehlen lohnt sich also viel mehr in Levels in denen es Antes gibt. Viele andere Konzepte, die mit der Debatte zu tun haben „Wie klein muss dein Stack sein, um mit Ass-Neun in mittlerer Position All-in zu gehen?“, haben Antworten, die stark davon abhängen ob oder ob nicht Antes im Spiel sind.
Als Daumenregel kann man festhalten, dass der eigene Stack weniger Wert ist, aber dafür es wertvoller ist Potts zu klauen, wenn Antes im Spiel sind.
Blind vs. Blind Battles
Nehmen wir an ein Spieler hat acht Big Blinds (Antes im Spiel) und ist in Small Blind Position. Alle folden. Wenn der Spieler gut ist, dann wird er mit so gut wie jeder Hand all-in gehen. Warum? Zwei Gründe: Erstens, der Pott ist groß. Er stiehlt nämlich nicht nur ein Big Blind, sondern zwei (denkt an die Antes!) und kann außerdem sein Small Blind verteidigen. Zweitens muss er nur einen Spieler dazu bringen ein völlig unbekanntes Blatt zu folden. Die meisten Spieler würden wahrscheinlich nur mit den topp 10-20% der Startblätter callen. Das bedeutet, dass man 4 von 5 Mal den Pott einfach so gewinnt. Und wenn der Gegner callt, kann man immer noch Glück haben, gewinnen und seinen Stack verdoppeln.
Die Kehrseite zu diesem Konzept ist, dass man Spieler identifizieren muss, die über dieses Konzept bescheid wissen. Wenn ich an einem Tisch sitze und weiß, dass der Spieler in Small Blind Position gut ist, dann call ich ihn vom Big Blind mit einer weitläufigen Bandbreite an Startblättern, zu denen auch Dame-Acht und Bube-Neun gehören. Auch wenn sich das vielleicht absurd anhört, so weiß ich doch, dass jeder guter Spieler in solch einer Situation mit so gut wie jedem Startblatt all-in gehen würde. Und so lange man das weiß, ist ein Blatt wie König-Neun the Nuts!
Re-Stealing und Fold Equity
Man kann seinen Stack sehr schnell und mit wenig Risiko aufbauen, wenn man gut geplante Re-Steals macht. Ein Re-Steal ist, wenn ein Spieler erhöht und man selbst all-in geht (bzw. auch wieder erhöht, weil der eigene Stack zu hoch ist, um all-in zu gehen). Im ersten Teil haben wir gelernt wie leicht es ist Blinds zu stehlen. Jetzt könnt ihr euch vorstellen, wie wertvoll es ist die Blinds von jemanden zu stehlen, der gerade selbst versucht die Blinds zu stehlen. Man kann buchstäblich 50% seines Stacks hinzugewinnen, ohne in einer Re-Steal Situation seine Hand zeigen zu müssen.
Auch wenn ein Re-Steal sehr effektiv sein kann, so ist es doch auch gefährlich. Wenn man die Blinds stiehlt, dann hat bisher noch keiner Aggression gezeigt und man muss nicht unbedingt um viel erhöhen, um die Blinds zu stehlen. Bei einem Re-Steal hat allerdings schon jemand Aggression gezeigt. Man sollte sich also sicher sein, dass entweder der Gegner foldet oder man eine gute Hand hat, mit der man auch gewinnen kann, falls der Gegner callt.
Wie effektiv Re-Stealing mit dem Ziel den Gegner zum Folden zu bringen ist, hängt vom Chipstack ab. Wenn ein Spieler um drei Big Blinds erhöht und man geht mit acht Big Blinds all-in, dann wird einen der Gegner, wenn er kein wirklich schlechter Spieler ist, immer callen. In dieser Situation sollte man sicher gehen, dass man ein Blatt hat mit dem man kämpfen kann. Wenn man aber 15 Big Blinds hat und all-in geht, dann hat man etwas das man „Folding Equity“ nennt. „Folding Equity“ könnte man groß und breit erklären, aber am besten lernt man „Folding Equity“, wenn man Turniere spielt. Nach einer Weile lernt man verschiedene Situationen einschätzen und kann dann die verschiedenen Grade von „Folding Equity“ unterscheiden. Viel Glück dabei!
Wenn sie in irgend ein Kasino in Las Vegas gehen (oder fast jedes andere Kasino auf der Welt), stehen die Chancen gut, dass sie ein Spiel mit Blinds von $1/$2 vorfinden werden. Diese Stakes sind sehr beliebt. In größeren Pokerräumen ist es nicht unüblich fünf (oder mehr) $1/$2 No-Limit Tische zu finden. Warum sind diese Spiele so populär? Hauptsächlich aus zwei Gründen. Es ist erschwinglich und es handelt sich um No-Limit. Das sind sehr ansprechende Qualitäten für Leute die ein bisschen Zeit totschlagen wollen in ihrem Urlaub oder ihrer Geschäftsreise. Obwohl die Stakes niedrig sind, wäre es durchaus möglich diese Spiele als einzige Einnahmequelle an zu sehen, vorausgesetzt man hat genug Disziplin.
Es gibt einige strategische Anpassungen die man für diese niedrigen Spiele vornehmen muss.
Identifiziere die schwachen Spieler
Je mehr sie spielen, desto schneller erkennen sie die hoffnungslosen Fälle. Sie werden vermutlich limpen oder out-of-position mitgehen. Ein einfacher Hinweis, ist was diese Leute sagen. Achten sie auf Sätze wie: “Der Dealer hat mir nicht einmal eine gute Hand gegeben seit ich hier sitze.” Oder: “Ich bekomme den ganzen Tag nichts.” Jede Phrase dieser Art verrät, dass sie sich nur über ihre eigenen Karten Gedanken machen und nicht über die Karten der anderen. Solche Leute nennt man “Fische”.
Nutzen sie die Schwäche
Um diese Spieler auszunutzen, schlagen sie zu wenn sie etwas Gutes haben, oder etwas mittelmäßiges wenn sie eine gute Position innehaben. Zum Beispiel, wenn sie Limpen (was sie oft tun werden) und sie sind am Button oder einen Platz rechts vom Button (dem “Cutoff”) und haben eine spielbare Hand, sollten sie keine Angst davor haben, auf dass 7 bis 8 Fache des Blinds zu erhöhen. Sie werden den Pott vermutlich nicht sofort hier gewinnen. Ihr Gegner wird mitgehen um den Flop zu sehen. Aber in den meisten Fällen, wird ihr Gegner nichts auf dem Flop treffen und sie gewinnen den Pott mit einem Continuation-Bet. Obwohl ein solcher Pott sie wohl kaum reich machen wird, hilft es ein aggressives Image zu bekommen welches ihnen sehr hilfreich sein wird wenn sie wirklich mal eine gute Hand haben und ihr Gegner sie ausbezahlt.
Reduzieren sie das Feld
Es ist wichtig, dass ihre Preflop Erhöhungen nicht mechanisch werden. Bedenken sie es gibt kein Limit, was sie preflop setzen dürfen. Was ich damit meine? Ich meine wenn vier Leute vor ihnen mit $2 mit gehen, und sie 2 Asse haben, ist nichts falsches daran auf $35 zu erhöhen, wenn die Erhöhung dazu führt, dass alle bis auf ein oder zwei Spieler ihre Hand wegwerfen. Das ist die Frage die sie sich stellen sollten wenn sei eine Monsterhand halten. “Wie hoch muss ich erhöhen damit alle rausgehen bis auf ein oder zwei Spieler?” Ich kann ihnen garantieren, es ist nicht der Standard 3x Raise auf $6.
Spielen sie gegen ihre Asse
Wenn einer der schlechten Spieler ein Premium Paar bekommt, werden sie es vermutlich erkennen. Plötzlich hört ihr Gegner auf zu weinen und zu jammern, sein Gesicht wird ausdruckslos, und er macht eine große preflop Erhöhung (etwas, was er kaum gemacht hat, seit sie dort sitzen). Es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr Gegner eine sehr starke Hand hält. Ich gehe gerne mit, in solchen Situationen, oft auch mit irgendwelchen Händen. Schlechte Spieler werden zwei Asse so gut wie niemals weg, egal wie das Board aussieht. Aus diesem Grund, können sie eine kleine Investition vor dem Flop tätigen, und hoffen seinen Stack nach dem Flop zu bekommen. Wenn sie ein solches Spiel machen, ist es wichtig sich über ihre Implied Odds im Klaren zu sein. Generell möchte ich keine Erhöhung mitgehen, die 5% oder weniger seines Stacks ausmacht. In anderen Worten, wenn er $100 hat und preflop auf $10 erhöht, werde ich ihm vermutlich aus dem Weg gehen
Sets sind göttlich
Die mächtigste Situation, in der sie sich an einem $1/$2 No-Limit Tisch wieder finden können, ist wenn sie ein Set gegen vier oder fünf Spieler floppen. Zur Klarstellung, J8 zu haben und einen Flop mit K88 zu haben ist kein “Set”. Dieses könnte man wahrscheinlich treffender als “Trips” bezeichnen. Ein Set haben sie, wenn sie ein Paar halten und der Flop ihnen einen Drilling daraus macht. Sie sollten möglichst viele billige Flops mit ihren niedrigen Paaren sehen. Sie sind praktisch nichts wert, wenn sie auf einen Raise oder einen Re-Raise stoßen, aber sie sind praktisch die Nuts wenn sie nur ein paar Limper vor sich haben. Natürlich müssen sie erst ein Set machen um damit Geld zu machen, aber sie sollten diese Situationen maximieren, indem sie kleine Paare sellten wegwerfen.